Die Materialien

Naturholz

 

Heimisches Vollholz ist in seiner ganzen Vielfalt auch mit sogenannten „Fehlstellen“ wie Braunkernigkeit, schön verwachsenen Ästen aber auch mit Einschlüssen und „Wuchsfehlern“ ein schier unerschöpflicher Pool für hochwertige Möbel- und Einrichtungsgegenstände. So kann aus einer Astgabel oder einem Halbstamm mit Fantasie eine sehr schöne Garderobe werden. Das sind dann Unikate die sonst keiner hat.

Konsequente Vollholzverarbeitung sehe ich in Bezug auf die Nachhaltigkeit und Verschwendung der Teils seltenen Hölzer etwas kritisch. Alternativen dazu sind Furnierschichtholzplatten mit Edelfurnierschicht in der gewünschten Holzart. Die Kante zeigt schön die Schichtung der einzelnen Furnierlagen und ist farblich passend zur Deckschicht. Auch farbig beschichtete Schichtholzplatten stellen eine natürliche Variante zum heute allgegenwärtigen „Kunststoffkantenspanplattenmöbel“ dar.

Eine Alternative zur mittlerweile weitverbreiteten Spanplatte sind Tischlerplatten mit massiver Fichtenholzmittellage und Sperrschichten aus Birkenfurnier

Sicherlich haben auch Tropenhölzer ihre Schönheit, jedoch verarbeite ich diese aus ökologischen Gründen grundsätzlich nicht, auch nicht Holz aus FSC-Anbau oder mit anderen Zertifikaten. Furniere dieser Hölzer sind jedoch noch aus einer Lagerübernahme vorhanden, diese werden natürlich noch verarbeitet.

Holzarten

Laubholzklassiker wie Eiche, Buche, Kirschbaum, Esche oder auch Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer, Tanne und Lärche sind ebenso in meiner Werkstatt zu finden wie Platane, Weissbuche, Rotkernige Buche oder braunkernige Esche und die Obstbäume Zwetschge, Birnbaum, Apfelbaum aber auch Nussbaum. ... und warum nicht als farblicher Akzent ein Stück Essigbaum mit seiner fast schon giftgrünen Farbe?

Übrigends stammen viele meiner Hölzer von Bauern und Waldbesitzern im Umkreis. Mit Hilfe eines mobilen Sägewerks aber auch mit Ketten- oder Bandsäge kann ich schon beim aufsägen des Rohmaterials ständig Einfluss nehmen und so die ganze Schönheit des Naturmaterials heraus kitzeln.

Das Ganze wird dann rein natürlich mit einer biologischen Oberfläche aus schadstofffreien Ölen oder Wachsen (Fa. Biofa, aus Bad Boll) veredelt und geschützt.

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Metalle

 

Die eher kalten Metalle ergeben, dezent eingesetzt, einen sehr schönen Kontrast zum warmen Holz. Aber auch stumpfmattes Aluminium, fast schon steriles Edelstahl oder Chrom unterscheiden sich stark vom warmen Farbton des Kupfers, eines rostigen Eisens, Cortenstahl oder Bronze. Kurzum, die Mischung macht's ...

 

Exotisches

 

Bambus, Beton, Linoleum, Glas, Naturkautschuk, Mineralwerkstoffe, und in Zukunft wohl immer mehr Recyclingwerkstoffe lassen immer wieder neue Ideen entstehen die, in Ihre Möbel eingeflossen, einzigartige Unikate schaffen.